Bindung zum Hund stärken Bindungsübungen

Vertrauen & Bindung zwischen hund und mensch – so klappt es sicher!

Hunde sind, wie wir Menschen, sozial orientierte Wesen – bedeutet: Sie suchen die Gemeinschaft in „ihrem Rudel“ zur Sicherung der Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Nahrung, Zuwendung. Dieses hat sich der Mensch über die Jahrhunderte bei der Domestizierung der Hunde zu Nutze gemacht.

Wenn Du Dir das bewusst machst, hast Du schon die erste wichtige Erkenntnis auf dem Weg zum gemeinsamen Vertrauen und einer festen Bindung zwischen Dir und Deinem Hund. 
Sehen wir uns nun jeden Aspekt genauer an:

 

Sicherheit

Hier kommen mehrere Faktoren zusammen, um in Summe Deinem Hund das Gefühl zu geben, bei Dir und mit Dir sicher zu sein. 
Du bist der Teil in Eurem Team, der sich in der Menschenwelt am Besten zurechtfindet – insofern ist es an Dir Deinen Hund vor Gefahrenpotentialen zu schützen und ihm beizubringen, was gut ist für ihn und was nicht – zum Beispiel: es ist gut für ihn auf der Wiese zu toben, sich von Fahrzeugen fern zu halten, draußen nichts vom Boden zu fressen und von toxischen Begegnungen mit Artgenossen Abstand zu halten. Kurz und gut – Du regelst die Situationen, die Euch begegnen und schaffst für Deinen Hund ein entspanntes, freudiges, sorgloses Umfeld. Bist oder fühlst Du Dich als Hundeführer*in nicht sicher, spürt Dein Hund das, es überträgt sich auf ihn und führt dazu, dass er „übernimmt“ – im Rahmen seiner Möglichkeiten. Damit wird er zu Deinem „Beschützer“ – was das für das Sicherheitsgefühl Deines Hundes bedeutet, kannst Du sicher selbst schlussfolgern…
Ein weiteres großes Thema ist die Einschätzbarkeit – also wie gut bist Du für Deinen Hund einschätzbar. Je besser man jemanden „lesen“ und sich auf dessen kongruentes Verhalten wiederholt verlassen kann, desto mehr erwächst Vertrauen. Vielleicht hast Du das in Bezug auf Menschen schon selbst erlebt – es gibt Menschen, die verhalten sich in ähnlichen Situationen jedes Mal anders, reagieren mal entspannt, mal gereizt, mal so, mal so. Das macht sie schwer einschätzbar – oder, wenn Du so willst – „berechenbar“. 

Deshalb ist es für Deinen Hund  essentiell, dass Du mit Deiner Kommunikation (Körpersprache, Stimmlage, Betonung, Zeichengebung, etc.) eindeutig bist und das konsistent und beständig. So lernt Dein Hund, Deine Laute (=Worte, akustische Signale) mit einer Bedeutung zu verknüpfen. Je besser Dir das gelingt, desto besser klappt es mit der Beziehung und dem Aufbau von Vertrauen.

Bindung zum Hund aufbauen

Nahrung

Jeder Hund trägt trotz jahrhundertelanger Domestizierung noch Wolfs-DNA in sich, damit verbunden ein Jagdinstinkt, der sich bei den allermeisten Hunden jedoch auf pures Hinterherlaufen von Rehen, Hasen, Fasanen etc. beschränkt und entweder zum gemeinsamen Abenteuer wird mit gezielter Jagdbeschäftigung (natürlich an der Leine) und/oder sich von selbst mit fortschreitendem Alter und Umerziehung (Futtersuche im Garten oder der freien Natur) erschöpft. Hunde sind in der freien Natur die meiste Zeit damit beschäftigt Futter zu suchen und finden das richtig toll und sehr auslastend.
Das macht Dich zum „Nahrungsbeauftragten No.1“ – und damit zum Frauchen oder Herrchen über Gedeih oder Verderb Deines Vierbeiners. Er muss darauf vertrauen können, dass Du die Verantwortung über die Bekömmlichkeit und Menge des Futters, der ständigen Verfügbarkeit von frischem Wasser sowie ritualisierten Fütterungszeiten übernimmst. Dein Hund verfügt, wie auch wir Menschen, über eine „innere Uhr“ – daher empfiehlt es sich – wieder im Sinne von Einschätzbarkeit – ungefähr gleiche Fütterungszeiten einzuhalten. Das trifft nicht auf jeden Hund zu, manche nehmen das mit der „Uhrzeit“ sehr genau andere sind da eher flexibel. Ähnliches gilt übrigens für das Gassi-Gehen. Neben der Nahrungsaufnahme ist auch die Abgabe der verdauten Nahrung ein Grundbedürfnis, das zu verlässlichen Zeiten erfüllt werden möchte.

Vertrauen zum Hund aufbauen stärken

Zuwendung

Du bist die Bezugsperson für Deinen Hund – da wir schon besprochen haben, dass Hunde, wie wir, sozial orientierte Wesen sind, wird Dein Hund bestrebt sein, Dir zu „gefallen“, indem er Dir Aufmerksamkeit schenkt, seine Zuneigung zeigt, Deine Regeln einhält (so Du Dich ihm aus seiner Sicht verständlich machen kannst, hier bin ich ein großer Fan von körpersprachlicher Führung) und Dich zum Spielen auffordert. Dahingehend unverdorbene Hunde sind in der Regel in der Ansprache „Ihres“ Menschen reinen Herzens, überschäumend vor Liebe und dankbar für jede Zuwendung.

Nun kommt der Faktor Mensch ins Spiel. Wir Menschen untereinander nutzen bestimmte Verhaltensweisen, um unsere Zuneigung zu zeigen – z.B. feste Umarmungen, über den Kopf streichen, auf den Arm nehmen. In der Regel sind das in der Beziehung zu Deinem Hund ungeeignete Signale. Ein Hund ist kein Mensch.
Wie also sieht eine förderliche, hundegerechte Zuwendung aus?

Beobachten wir eine Hundemutter, die Ihre Welpen herzt – das passiert hauptsächlich durch gegenseitiges Lecken. Wenn Dein Hund Dir also seine Zuneigung (und seinen Respekt) zeigen möchte, wird er versuchen, Dich zu lecken, wie er es bei seiner Mutter gelernt hat. Manche Menschen mögen das überhaupt nicht, wenn das bei Dir der Fall ist, solltest Du einfach wissen, dass es zu den ursprünglichsten Dingen gehört, die Dein Hund gelernt hat.

Was sonst ist als Zuneigungsbezeugung Deinem Hund gegenüber hilfreich?
Berührung – in jedem Falle Berührung – finde heraus, was Deinem Hund gut tut und was er mag (nicht nur erträgt, um Dir zu gefallen). Tipp: die meisten Hunde lieben es, hinter den Ohren und am Schwanzansatz gekrault zu werden. Ist ein Basisvertrauen zwischen Euch geschaffen, ist auch eine Bauchmassage immer eine soooo feine Sache. Dass Dein Hund es mag und entspannt ist, erkennst Du an einer gleichmäßigen, ruhigen Atmung und daran, dass er Dich vielleicht – sobald Du aufhörst – mit der Schnauze sanft versucht, zum Weitermachen zu überreden oder seine Pfote auf Deinen Arm legt (im Sinne von „nicht weggehen, weitermachen“).

Eine weitere wichtige Zuwendung ist die spielerische Interaktion – also jede Art an Aufgabe oder Spiel, das ihr gemeinsam meistert. Dein Hund (muss und) möchte gefordert werden – in Bewegung und Intellekt. Auch hier: biete Deinem Hund vielerlei Dinge an und finde heraus, was ihm Freude bereitet. Nicht alle Hunde sind gleich – manche sind eher die gemütlichen Schnüffler, andere eher actionaffin. In jedem Fall sollte eine gewisse Abwechslung geboten sein – UND WICHTIG – gemeinsame Aktionen. Seid Ihr schon einmal gemeinsam über einen Baumstamm balanciert oder in einem See geschwommen oder, oder, oder? Die gemeinsame aktive Zeit mit Dir ist für Deinen Hund Qualitytime. Hunde, die körperlich oder geistig nicht ausgelastet sind, zeigen in der Regel Verhaltensauffälligkeiten. Es ist also wirklich essentiell, dass Du in der Beschäftigung Deines Hundes kreativ wirst und Fingerspitzengefühl zeigst.

Kommen wir zum Kuscheln. Manche Hunde sind die sprichwörtlichen „Schmusekatzen“, andere holen sich gerne eine Streicheleinheit, schätzen aber dann eher ihre Ruhe. Auch hier: welcher Typus ist Dein Hund? Wichtig: zwinge nichts, biete an, respektiere seine Bedürfnisse. Schaffe Deinem Hund einen Rückzugsort, den er aufsuchen kann und an dem er wirklich ungestört ist – auch von Dir. In Ruhephasen wird Gelerntes verfestigt, Erlebnisse „verarbeitet“ und Kraft für Neues geschöpft. Ruhephasen sind also sehr wichtig und eine Bereicherung für die Entwicklung Deines Hundes – und die Entwicklung Eurer Bindung.

Hund vertrauen aufbauen

Ich hoffe, ich konnte Dir einige interessante Einblicke in die Hundeseele vermitteln, Dir ein paar Anregungen an die Hand geben. Allerdings weiß ich auch, dass vom Wissen zum Tun oft ein steiniger Weg führt. Wenn Du Dir Unterstützung auf eurem gemeinsamen Weg wünscht und Deinem Hund ein*e gute*r Hundeführer*in sein möchtest, bin ich gerne für Euch beide die Wegbereiter- und -begleiterin.

Du hast das Gefühl, dein Hund hat keine gute Bindung zu dir? Du hast Schwierigkeiten Deinem Hund zu vertrauen oder meinst zu spüren, dass Dein Hund Dir nicht vertraut? Du fühlst, dass etwas noch nicht „stimmig“ ist?

Dann kann ich Dir mit der Tierkommunikation evtl. gekoppelt mit der Tierenergetik  weiterhelfen.

Mit einer Tierkommunikation kann man Missverständnisse klären, Fragen an deinen Hund stellen, warum er sich so verhält bzw. wie er gewisse Dinge sieht. Die Tierenergetik schafft eine Berührungsbeziehung zwischen Tier und Mensch, die Deinem Hund gut tut, ihn entspannt und in Seele und Immunsystem stärkt.

Das hat schon manches Miteinander viel wertvoller gemacht, weil ein gegenseitiges Verständnis ganzheitlich gewachsen ist.

Zögere nicht – kontaktiere mich direkt jetzt –

für ein unbeschwertes, freudvolles gemeinsames Miteinander von Dir und Deinem Vierbeiner.

    Ich bin Karin, das ist mein Hund Balou und ich unterstütze Dich bei allen Themen rund um Hundegesundheit, Wohlbefinden beim Hund sowie Energiethemen und Alterserscheinungen.

    Für eine erfüllte gemeinsame zeit mit deinem herzenstier
    +49 (0)151 155 277 18

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